OZ-Port Hedland, endlich wieder Teil der arbeitenden Gesellschaft ;-)

Seit Montag sind wir nun in Port Hedland. Voller Tatendrang kamen wir in der Touristeninfo an, da uns in Broome jeder gesagt hat „in Port Hedland“ findet ihr Arbeit ohne Ende!“.

Nach dem wir uns mit einer Stadtmap ausgerüstet haben, hat Chris abschließend die Dame an der Info noch nett gefragt, wo wir denn am besten als erstes nach Arbeit fragen sollen, darauf die Antwort „ja habt ihr denn überhaupt eine Unterkunft? Denn ohne Unterkunft keine Arbeit!“. Wie jetzt? Also kurzgesagt, arbeiten kann man hier noch und nöcher aber eine bezahlbare oder überhaupt verfügbare Unterkunft zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die Wohnungen und Häuser kosten hier von 2500,- Dollar die Woche (!) aufwärts. Oh man, neue Stadt, neue Probleme ;-( Ihr könnt euch vorstellen, dass die Löhne entsprechen hoch sind hier, aber was bringt uns das? Der Hintergrund ist, Port Hedland und das gesamte Umland ist eine einzige Miene. Die Mienenarbeiter verdienen recht gutes Geld mit ihrer Arbeit und machen dann quasi hier den „Markt“ kaputt. Naja, auf jeden Fall haben wir dann etwas demotiviert die Info verlassen und haben uns erstmal einen Platz zum Schlafen gesucht, Duschen und solche Dinge. Selbst die Campingplätze hier haben eine Wartezeit, auf einen festen Stellplatz, also auf einen Platz, auf dem Du länger als einige Tage stehen darfst, von bis zu 2 Jahren! Egal, wir also rumgefahren und haben später abends dann auch endlich die ersten Backpacker gesichtet. Ja, kaum zu glauben, hier sind auch kaum Backpacker. Ist auch klar, hier gibt es nichts zu sehen, alles ist recht teuer und man kann halt eben nur arbeiten hier….für uns also zur Zeit genau das Richtige. Wir also den ersten Backpacker angelabert, wie sollte es sein, natürlich ein Franzose ;-) er meinte, er sitze mit drei Deutschen da, wir sollen doch einfach mit kommen und mit ihnen sprechen. Gesagt, getan. Fazit der netten Unterhaltung, alle Backpacker arbeiten hier sehr viel, verdienen sehr gut und haben alles Jobs. Uns wurden direkt für den nächsten Tag 15 Adressen mit auf den Weg gegeben, wo wir unbedingt hin sollen, die würden Personal suchen. Die meisten Backpacker schlafen entweder bei ihren Arbeitsstelle, wenn möglich oder ca. 20km außerhalb der Stadt in einer Art Bunker, wo auch regelmäßig irgendwelche Party’s statt finden. Wir haben unsere erste Nacht nicht ganz soweit draussen verbracht, mit einem weiteren deutschen „Weltenbummler“. Er heißt Thor, ist 40 Jahre alt und fährt mit seinem deutschen, umgebauten Auto fast durch die ganze Welt.

 

Ja, am nächsten Tag hat Nadine dann auch direkt Arbeit gefunden und startet am Montag als Bedienung und verdient richtig gutes Geld ;-) Chris hatte heute sein erstes Vorstellungsgespräch, aber die Firma sucht Leute die mindestens sechs Montage für sie arbeiten und das wollte Chris in nicht vorlügen. Alles anderen Backpacker sagen zwar, Du sollst denen einfach erzählen was sie hören wollen, aber wie immer…..das Gewissen ;-)

Er hat noch zwei weitere Optionen, wir halten euch auf dem Laufenden. Nadine sucht sich nun noch einen zweiten Job, da das Café nur bis 17h geöffnet hat und dann noch genügend Zeit ist, etwas anderes zu tun (Schlafen kann ich zur Zeit eh irgendwie nicht, also kann ich auch arbeiten ;-))

….und was unsere Unterkunft betrifft, wir haben dann am zweiten Abend mit allen Backpackern am Strand gesessen, zum allabendlichen Treffen, als unser Handy klingelte und Joanne überraschender weise anrief. Joanne ist unsere Cattlestation Mutter, ihr erinnert euch. Sie hat einen Bruder in Port Hedland und hat uns zu ihm geschickt. Sie hat mit ihm gesprochen und uns dort quasi eingeladen. Ja, seit gestern wohnen wir also bei Joanne’s Bruder im Haus, zwei Meter vom Strand entfernt. Zwei riesen Boote in der Einfahrt und sonst ist auch alles ziemlich relaxed. Er hat uns gestern Abend lecker bekocht und wir haben uns nett unterhalten. Hier bleiben wir jetzt erstmal bis nächsten Donnerstag. Er muss nächste Woche nach Perth und wir passen in der Zeit auf Hund und Haus auf. Am Donnerstag kommt er dann mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern zurück. Wie es dann weiter geht, wissen wir noch nicht. Er hat uns zwar angeboten so lange zu bleiben wie wir möchten, aber wir schauen mal. Im Auto zu schlafen wird in der nächsten Zeit auf jeden Fall hier unmöglich, es werden ca. 45° tagsüber und nachts ist es noch immer viel zu warm um im Auto zu schlafen. Aber, es wird sich schon was ergeben ;-)

 

Ja ihr lieben, wir halten euch weiter auf dem Laufenden. Sobald Chris Arbeit hat, gibt es ne Info ;-)

 

Liebe Grüße Nadine + Chris

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Kommentare: 2
  • #1

    Mutsch (Donnerstag, 01 September 2011 13:17)

    Hallo Ihr Zwei,
    ist ja wahnsinn, wie da die Connections sind und jeder Euch gleich mit Hab und Gut alleine lässt :-)
    Bei 45° würde ich aber ohne zu zögern, das Angebot annehmen, dort zu bleiben.. ist ja ne Horrorvorstellung bei den Temperaturen im Auto schlafen zu müssen. Naja, ihr macht das schon richtig. So, drücke Chris dann auch mal die Daumen, dass er nen Job findet und Nadine nicht alleine die Kohle verdienen muß.lölölö
    Warte mit Spannung auf die nächsten News.
    Drück Euch bis denne
    GGLG Mutsch

  • #2

    mama (Samstag, 03 September 2011 20:19)

    hallöchen ihr zwei
    na es geht ja wieder richtig rund bei euch, hoffe das mit der arbeit klappt
    chris, hab dich auf dem a.b.gehört mein mutterherz hat sich gefreut
    freu mich auf gute neuigkeiten mache jetzt urlaub
    fahre vom 05.09.bis 12.09, nach
    belgien an die nordsee der strand kann nicht mit euren bildern mithalten, freu mich trotzdem

    passt auf euch auf
    lg mama

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